Hier wurde ja kürzlich schon auf die drei Tor-Instanzen des DIYM-Netzwerkes (OMPF, Leftspace und OMPF II) hingewiesen - (Schön..., - de.indy vom 30.07.2020; https://de.indymedia.org/node/97492). - Inzwischen arbeitet auch https://geistige-gefaehrdungen.net im allgemeinen internet wieder mit der DIYM-Software.
Außerdem gibt es eine – leicht nachzumachende – Spiegelung der neuen DIYM-Artikel mittels WordPress:
Installiert den Tor-Browser – https://www.torproject.org/de – auf Eurem Rechner und nutzt die Möglichkeit, bei den drei Tor-Instanzen des DIYM-Netzwerkes neue Artikel zu posten:
Am 7. August soll um 9 Uhr morgens das Syndikat in Berlin geräumt werden. Die kollektiv betriebene Kiezkneipe existiert schon seit 1985 und ist nicht nur beim linksradikalen Publikum von nah und fern beliebt, sondern auch stark im Kiez verwurzelt. Das zeigt diese Fotoserie mit vielen solidarischen Nachbar*innen und Gewerbetreibenden, initiiert von der Gruppe „Widerständige Aktion Schillerkiez“ . https://umbruch-bildarchiv.org/schillerkiez-sagt-raeumung-is-nich-syndik...
Internationale Kämpfe mit Blick auf Chile und Rojava. Wir sprechen mit Aktivist*innen über die Realitäten in Chile und Rojava und gehen auf die Geschichte internationaler Kämpfe ein.
Im März hatten wir euch über zwei DNA-Abnahmen in Berlin informiert (indymedia-artikel). In der DNA-Datenbank des BKA gab es DNA-Treffer, die angeblich mit verschiedenen Verfahren in Verbindung stehen sollen. Außerdem gibt es durch die erste Akteneinsicht inzwischen mehr Informationen.
African Tide ist eine aus antirassistischer Perspektive sehr umstrittene Organisation in Dortmund. Unter Anderem ist sie Kolaborateurin des deutschen Abschieberegimes. In dieser Woche (15.07.2020) organiserte African Tide eine Veranstaltung in Dortmund zusammen mit verschiedenen anderen Organisationen, die bisher grob im antirassistischen Bereich verortet werden können oder konnten: https://radio.nrdpl.org/2020/07/09/i-am-not-your-negro-public-screening-... Es erscheint daher notwendig eine kurze Information über African Tide zu liefern.
Weil die Stadt Berlin, die deutsche Regierung und weiße, rassistische Bürger_innen die Initiativen Schwarzer Aktivist_innen, die Straßen umzubenennen, seit Jahren torpedieren und verzögern, haben wir die Straßen unter dem Slogan #DecolonizeTheCity gestern Nacht selbst verschönert.
Wie vor wenigen Tagen gemeldet, sind seit dem 8. Juli 2020 mehrere Insassen der JVA in Quarantäne (1.). Zudem verlässt nach etwas mehr als einem Jahr Sozialarbeiter B. die Anstalt (2.).
Am Freitag den 24.07.2020 findet eine Gedenkdemo zum Anlass der Ermordung von Maria B. durch die Polizei statt. Startpunkt ist um 17Uhr am Boxhagenerplatz. Gemeinsam wollen wir den Opfern tödlicher Polizeigwealt gedenken.
Die letzten Wochen waren bundesweit von Repression geprägt, ob Durchsuchungen in Leipzig, Frankfurt, Bremen oder in der R94(bzw. Teilräumung des Vorderhauses). Um klar zu machen, dass wir diese Ereignisse scheiße finden, haben wir in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli in Leipzig einen Transporter der CG-Gruppe abgefackelt.
Donnerstag, 23. Juli 2020 um 18 Uhr Residenzstr. Ecke Emmentaler Str. U-Bhf. Residenzstr. | Berlin-Reinickendorf
Beate Fischer war 32 Jahre alt, Ehefrau und Mutter zweier Kinder, sie lebte mit ihrer Familie in Berlin-Weißensee. Zudem war sie als Sexarbeiterin tätig. Am 23.Juli 1994 wurde sie von drei jungen Neonazis nach stundenlanger Folter ermordet. Es war ein brutaler, rechter Mord, der sich nicht nur gegen eine Frau richtete. Er steht zugleich in Zusammenhang mit der strukturellen Abwertung und Stigmatisierung von Sexarbeiter_innen. Mit dem Gedenken an Beate Fischer wollen wir an sie erinnern und ein Bewusstsein für Gewalt an FLINTA* Personen herstellen. Darüber hinaus wollen wir dafür kämpfen, Sexismus und Patriarchat abzuschaffen. Erinnern heißt Kämpfen!
von: Gai Dào Redaktionskollektiv am: 17.07.2020 - 09:03
Corona, Seuche, Ausnahmezustände – wir können es kaum mehr hören und das ist verständlich. Immerhin wurde und wird nach wie vor über die Pandemie und ihre verschiedenen Auswirkungen geschrieben. Diese, wie etwa die Zunahme von Arbeitslosigkeit, drastische Grundrechtseingriffe und erfahrene Angstzustände, sind ja mittlerweile auch nicht einfach vorbei, sondern halten an und wirken weiter. Obwohl wir wissen, das der Normalbetrieb der Herrschaftsordnung die eigentliche Krise ist, scheint es aus psychischer Sicht dennoch erforderlich, dass wir uns wieder anderen Themen widmen.
In Berlin ist es ruhig geworden. Doch wann war es laut? Seit Beginn der Corona-Pandemie scheint es so, als seien große Teile der Berliner radikalen Linken in einen Schlaf verfallen. Während anderswo auf der Welt Aufstände beginnen, sich gegen Angriffe gewehrt und Widerstand organisiert wird, ist es hier beängstigend ruhig geworden, ruhiger als es eh schon war.
In der vergangenen Woche haben Menschen aus der Klimabewegung die Fenster des Büros der SPD-Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe mit den Schriftzügen „Coal kills“ und „System change“ besprüht. Außerdem wurde eine schriftliche Erklärung plakatiert, die weiter unten dokumentiert ist.
In der Nacht von dem 15. auf den 16.07. haben wir in der Kuhwaldsiedlung in Frankfurt am Main in Solidarität mit den räumungsbedrohten Hausprojekten Rigaer 94 und Liebig34 in Berlin eine Vonovia Karre tiefer gelegt, mit Abbeizer überschüttet und eine Botschaft hinterlassen: R94 bleibt!
Wir sind so unglaublich wütend. Die Rigaer94 wurde in den letzten Tagen, beginnend mit der Razzia und der Teilräumung am vergangenen Donnerstag, den 09.07.20, angegriffen. Die Liebig34 hat ihren Räumungstitel erhalten und kämpft mit allen Mitteln gegen diese Räumung. Potse hat ebenfalls das Urteil zur Räumung erhalten und das Neu-besetzte Dragona-Areal wurde hinterlistig von den Schweinen geräumt. Der Räumungsversuch vom Syndikat steht an und die Meuterei ist weiterhin bedroht. Das sind mehr als genug Gründe sich zu organisieren und kaputt zu machen was uns kaputt macht!
Am Dienstag, den 14. Juli haben wir ein Video auf Twitter verbreitet, welches durch Recherchen in unsere Hände geraten ist. Dieses Video wurde von einem dieser Leute für Instagram erstellt und zeigt ihn und seinen Kollegen vor unserem Haus. Der Inhalt lässt erkennen, dass es sich um aggressive Machos mit Kontakten zu den Hells Angels handelt. Sie halten in den Händen die Werkeuge, mit denen sie im Auftrag der Bullen am Donnerstag und Freitag die Rigaer94 demoliert haben und das Leben unserer Leute im Haus bedroht haben.
Wir haben uns dazu entschlossen, dieses Video, welches innerhalb kürzester Zeit zehntausende von Klicks bekommen hatte, zu löschen.
Am Abend des 05.06.2020 lief ein schwarz gekleideter Mob von 200 Leuten durch den Richardkiez und später durch die sanierte Karl-Marx-Straße in Neukölln. Nach vielen Versuchen in der Vergangenheit glückte das Konzept der Sponti wieder in Berlin. Der Charakter einer Sponti ist immer abhängig von den Menschen, die teilnehmen, deren Wut, Vorbereitung und den Inhalten. Es ist ein dynamisches und klandestines Konzept, mit dem flexibel auf die jeweilige Situation reagiert werden kann. Mit relativ wenig Aufwand kann ein gemeinsames Moment auf die Straße gebracht werden, dennoch sollten Rahmenbedingungen im Voraus diskutiert und vorbereitet werden.
In der Nacht zum 15.7. zogen wir los, um im Stadtteil Leipzig-Plagwitz unsere Ablehnung gegen die Stadt der Reichen und ihre Repression zum Ausdruck zu bringen.
So steckten wir einen Bagger an. Dieser wurde derzeit genutzt, um das sogenannte Jahrtausendfeld aufzuwerten. Eine der letzten Freiflächen im Statteil, welche selbstorganisiert genutzt wird. Ein Ort an dem die Nachbarschaft sich trifft, illegal Lagerfeuer macht, kreative Skateboardrampen erbaut, lautstark musiziert oder einfach den freien Blick in den Himmel genießt.
In Solidarität mit dem bedrohten queer-feministischen Hausprojekt Liebig 34 und der Rigaer 94 haben wir gestern ein Banner in der Ulmer Innenstadt aufgehängt!
Seit vergangenem Donnerstag sieht sich die Rigaer94 erneut den Angriffen von Bullen, Hausverwalter, Sicherheitsdienst, Nazi-Bauarbeitern, bedeutungslosen Politikern und lokalen Schmierblättern ausgesetzt. Eingebettet sind diese Einschläge in einen seit Jahren andauernden Aufwertungs- und Verdrängungsprozess im Friedrichshainer Nordkiez. Die Überreste, einer einst den ganzen Stadtteil prägenden, widerständigen Kultur stehen hier den Interessen der Immobilienkonzerne und Law-and-Order-Fans im Wege und werden dafür mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft.
Am Donnerstag, den 9. Juli wurde eine Hausdurchsuchung in der Rigaer94 vorgeschoben, um zu versuchen, mehrere Wohnungen im Vorderhaus zu räumen. Der Einsatz endete in der Räumung einer Wohnung im Erdgeschoss. Erst am frühen Nachmittag wurde klar, dass es sich um eine (versuchte) Teilräumung des Vorderhauses der Rigaer94 handelte. Es gab viel Verwirrung, ob dies nun Tag X ist, weswegen wir uns entschlossen haben, zu reflektieren und diesen Text zu schreiben um einige Punkte bezüglich Tag X und unserem Strategie gegen Räumungen mit euch zu teilen.
Um euch ein wenig zu erfreuen und andere zu ähnlichem zu inspirieren bekennen wir uns hiermit den Faschisten und Vergewaltiger Felix Friebel am Samstag den 11.07.2020 an seiner Wohnanschrift in der Guerickestraße 5 in Dresden-Leuben besucht zu haben.
von: Koukaki Squats Community am: 14.07.2020 - 13:58
Wir rufen zu internationalen Aktionen in Solidarität mit den Squats auf. Machen wir, dass der griechische Staat, das griechische Kapital und seine Partner*innen die Entscheidung, die Bewegung anzugreifen, bereuen werden. English Version: https://athens.indymedia.org/post/1606123/