Gruppenstatements

Statement einer Betroffenen von sexualisierter Gewalt

Regionen: 
Hamburg
Themen: 
Antifa
Gender
Als Antifa-Wilhelmsburg wurde uns das nachfolgende Statement einer von sexualisierter Gewalt Betroffenen zugetragen. Innerhalb linker Strukturen in Hamburg ist es zu einem sexualisierten Übergriff gekommen, den wir hiermit veröffentlichen wollen. Mit der Veröffentlichung und Verbreitung des Textes kommen wir dem Wunsch der Betroffenen nach und wollen sie in ihrer Situation unterstützen. Wir sprechen der Betroffenen ausdrücklich unsere bedingslose Solidarität aus. Als Zeichen unserer Solidarität kommen wir den Forderungen der Betroffenen nach und werden die Konsequenzen gegenüber dem Täter ziehen. Wir wollen die Betroffene nicht alleine stehen lassen und plädieren für ein solidarisches Verhalten innerhalb der Hamburger Politszene. - Antifa-Wilhelsmburg -

Ob Gesundheits- oder Klimakrise: Die Lösung heißt Enteignung!

Themen: 
Ökologie
Soziale Kämpfe
Über BMW, die Klimakrise und die Tücken der Verstaatlichung.

Anarchistische Bibliothek Wien hat neue Räume!

Themen: 
Freiräume
Kultur
Ökologie
Am 1. Mai 2020 hat die Anarchistische Bibliothek | Archiv | Institut für Anarchismusforschung | Wien ihren 10. Geburtstag. Zu diesem Anlass wollen wir euch mitteilen, dass es NEUE RÄUME GIBT.

Kleine Outing Aktion in Neukölln - H. Pauli u. J. Kapitän

Regionen: 
Berlin
Themen: 
Antifa
Am Montag wurden die beiden Nazis und AfDler Hendrik Pauli und Jörg Kapitän in ihrer Nachbar*innenschaft geoutet.

[LE] Statement zur verbotenen Solidaritäts-Kundgebung

Themen: 
Repression
Am 03.04.2020 fand nach fünf vorangegangenen Prozesstagen die Urteilsverkündung gegen die Betroffenen im „Hildegardstraßen Prozess“ statt. Im vergangenen Juli gab es dort eine brutale Dublin-Abschiebung. Solidarische Menschen versuchten damals die Polizei an ihrem Handeln zu hindern. Diese Polizei reagierte, indem sie dutzende Menschen teils schwer verletzte. Darüber hinaus wurden die beiden Betroffenen festgenommen. Diese mussten in den vergangenen Monaten ein nervenaufreibendes Verfahren über sich ergehen lassen. Beide befanden sich fast 3 bzw. über 7 Monate in Untersuchungshaft.

trans* day of visibility

Regionen: 
Berlin & Überall
Themen: 
Freiräume
Gender
Repression
Soziale Kämpfe
Weltweit

[B] Sagt die Syndikat-Räumung ab, denn wir werden trotzdem auf die Straße gehen

Regionen: 
Berlin
Themen: 
Freiräume
Soziale Kämpfe

Statement Rassismuskritik Feministischer Kampftag

Regionen: 
Köln
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Gender
Soziale Kämpfe
Am 08. März war der internationale Feminismus-Kampftag. Auch in Köln sind verschiedene Bündnisse und Einzelpersonen auf die Straße gegangen um sich unter anderem für Gleichberechtigung, eine befreite Gesellschaft und gegen eine Gesellschaft der Unterdrückung und ein binäres Geschlechtersystem auszudrücken. Wir streben einen intersektionalen Feminismus an und trotzdem ist es an diesem Tag zu etwas gekommen, was wir vermeiden wollten. Menschen, welche jeden Tag im Alltag Unterdrückung, Ausgrenzung und Rassismus erfahren müssen, waren innerhalb der Demoorganisation genau dem ausgesetzt. Verschiedene Bündnisse haben Redebeiträge auf der Bühne der Endkundgebung gehalten. Ebenso wurden die Menschen vom ISD Bund e.V. eingeplant. Aufgrund von organisatorischen Missverständnissen und Misskommunikation wurde eine komplette Rede gestrichen. ISD Bund e.V ist die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland. FLINT* Menschen dieser Organisation wollten in der Rede Intersektionalität im Alltag von BIPOC FLINT Menschen thematisieren. ISD selbst kritisert, dass primär weiße Menschen Redebeiträge erhalten haben und bereits in der Planung die Reden der BIPOC ans Ende gesetzt wurden. Sowohl das Frauen*streik Bündnis, als auch die betroffenen BIPOC haben sich zu der Situation geäußert. Die Beiträge findet ihr auf den jeweiligen Online Plattformen und unter unserem Statement verlinkt. Vor allem im Linken Spektrum, welches sich regelmäßig mit Machtverhältnissen, Unterdrückungen und Ausgrenzung marginaler Gruppen beschäftigt, kann und darf ein solcher Fehler nicht unkommentiert bleiben. Wir alle müssen uns dessen bewusst sein, dass wir aufgrund unserer Sozialisierung auch rassistische Verhaltensweisen reproduzieren. Und gerade „Wir“, die sich als links, antifaschistisch, antirassistisch und intersektional bezeichnen, müssen unser Verhalten und Denken unbedingt aktiv reflektieren, damit sich BIPOC in Zukunft MINDESTENS in diesem Kontext sicher fühlen. Weg vom weißen Feminismus! Insbesondere Menschen, welche noch immer täglich Rassismus erfahren, müssen gehört werden! Die Gesellschaft muss hören, was rassistische Alltagsfloskeln die mit „war ja nicht so gemeint“ enden, bedeuten! Die Rede der ISD Aktivist*in endet mit „Und wenn wir alle diesen feministischen Kampftag ernst nehmen, dann bedarf es nicht nur leerer Worte. Was wir als Schwarze Frauen – mit all unseren Intersektionen brauchen, ist Schutz in der Gesellschaft – Schutz einfach wir sein zu können“. Wir müssen uns solidarisieren, Kämpfe verbinden und aufeinander acht geben. Wir möchten hiermit Stellung zu den Geschehnissen beziehen und uns klar gegen jegliche Form von Rassismus äußern. Wir sind uns dennoch bewusst, dass dies ebenso aus einer privilegierten weißen Sicht geschieht. Wir streben einen intersektionalen Feminismus an, dazu müssen wir marginalisierte Gruppen sichtbar machen und mit ihnen in den Austausch gehen. Wir werden immer wieder Fehler machen und nur, wenn wir uns der Kritik annehmen, werden wir in der Lage sein dazuzulernen. Wir möchten den Raum primär den BIPOC lassen. Anbei sind die Statements der betroffenen Gruppen. Lest sie euch durch, hört ihnen zu und seid euch eurer Privilegien bewusst! Stellung ISD: isdbund (instagram) Stellung Frauen*streik Bündnis: feministischer_Streik_Koeln (instagram) darüber findet ihr auch die hochgeladene Rede ABFAK

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