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Aachen: Stellungnahme zu den vielfältigen Antifaschistischen Protesten am 18.01.

Stellungnahme des Autonomen Zentrums Aachen zum Demonstrationstag 18.01.2025
Im Blick auf den vergangenen Demonstrationstag überwiegt die Dankbarkeit. Durch die letzten Tage und Wochen im Vorfeld der „WTF! – die Tuntenshow“ und auch des Naziaufmarsches, der unsere Besucher*innen gefährdete, hat uns eine Welle an Unterstützung und Zuspruch von vielen Seiten getragen – durch eine Zeit, die uns viel abverlangte. Das alles liegt hinter uns; wir haben diesen Angriff überstanden. Und auch, wenn wir uns sicher sind, dass der Nächste kommt:

Tapfer, unverzagt und lächelnd – trotz alledem! Grüße aus Rostock an alle Antifas in Haft und auf der Flucht!

In Rostock haben sich gestern spontan 70 solidarische AntifaschistInnen versammelt, um in einer kleinen Geste Solidarität und Grüße an die FreundInnen zuschicken, welche sich gestern den Bullen gestellt haben. Wir grüßen auch diejenigen, die sich entschieden haben weiterhin unentdeckt zu bleiben.

 

[B] Solidarische Grüße an die Gefangenen und Untergetauchten

Wir sind gestern zusammen gekommen, um einen gemeinsamen Gruß zu schicken an die sieben Gefährt*innen, die sich nach zwei Jahren den Verfolgungsbehörden gestellt haben.

Zum politischen Nutzen von social media ( Artikelsammlung )

@ indy-kollektiv: bitte erste version löschen, danke

[Verse 1]
I am gross and perverted
I'm obsessed 'n deranged
I have existed for years
But very little has changed
I'm the tool of the government
And industry too
For I am destined to rule
And regulate you

[Verse 2]
I may be vile and pernicious
But you can't look away
I make you think I'm delicious
With the stuff that I say
I'm the best you can get
Have you guessed me, yet?
I'm the slime oozin' out
From your TV set

Frank Zappa - I'm the Slime

 

Es gibt über dieses Thema bzw. Themen viel zu schreiben und zu lesen.

Ich habe erstmal einige Artikel zum Einstieg gesammelt um die Nutzer*innen der großen, kommerziellen Plattformen zu inspirieren und zum nachdenken anzuregen.

Den technologischen Angriff zu kontern, muss nicht zwingend bedeuten, eine Art von Gegenangriff zu starten! Es kann auch völlig ausreichen, je nach individueller oder kollektiver Neigung, das Feld zu verlassen.        Zu Desertieren um eigene selbstbestimmte, dezentrale Netzwerke aufzubauen.

Es gibt jetzt schon einige die ohne größere technisches Skills genutzt werden können. Ein pragmatischer Kompromiss wäre es auch fürs erste zweigleisig zu fahren. Wenn die eigene insta-community partout nicht wechseln will - spiegelt auf indymedia eure Gruppenstatements und Beiträge und schaltet die Ergänzungsfunktion frei. Betreibt eine verschlüsselte Email-Kontaktmöglichkeit als Zusatz. Oder Andersrum, Schwerpunkt der digitialen Kommunikation ist z.B. mastodon - und instagram wird nur noch als zweit-adresse zum spiegeln genutzt. So oder so. Lieber breit und dezentral statt sich von einem kapitalistischen Monopol abhängig machen. Es gibt eine ganze Welt zu entdecken.

Die Frage nach dem politischen Nutzen wird u.a. in den gesammelten Artikeln diskutiert. Kurz gesagt: Je nach Plattform überwiegen die negativen Effekte, die Stärkung emanzipatorischer Themen findet nicht wie erhofft statt.

Lassen wir die kapitalistischen Plattformen und ihr Spektakel hinter uns!

Disclaimer: Nicht jede Aussage in den Artikeln würde ich so unterschreiben. Als Appetithäppchen hab ich Ausschnitte hier reingestellt, die ich besonders hervorstechend fand. Auch falls mensch keine Kappas hat um alles zu lesen...Die komplette Lektüre ist aber durchaus zu empfehlen. Teilweise gehen die Artikel auch noch um andere Themen.

 

Zum politischen Nutzen von social media ( Artikelsammlung )

[Verse 1]
I am gross and perverted
I'm obsessed 'n deranged
I have existed for years
But very little has changed
I'm the tool of the government
And industry too
For I am destined to rule
And regulate you

[Verse 2]
I may be vile and pernicious
But you can't look away
I make you think I'm delicious
With the stuff that I say
I'm the best you can get
Have you guessed me, yet?
I'm the slime oozin' out
From your TV set

Frank Zappa - I'm the Slime

 

Es gibt über dieses Thema bzw. Themen viel zu schreiben und zu lesen.

Ich habe erstmal einige Artikel zum Einstieg gesammelt um die Nutzer*innen der großen, kommerziellen Plattformen zu inspirieren und zum nachdenken anzuregen.

Den technologischen Angriff zu kontern, muss nicht zwingend bedeuten, eine Art von Gegenangriff zu starten! Es kann auch völlig ausreichen, je nach individueller oder kollektiver Neigung, das Feld zu verlassen.          Zu Desertieren um eigene selbstbestimmte, dezentrale Netzwerke aufzubauen.

Es gibt jetzt schon einige die ohne größere technisches Skills genutzt werden können. Ein pragmatischer Kompromiss wäre es auch fürs erste zweigleisig zu fahren. Wenn die eigene insta-community partout nicht wechseln will - spiegelt auf indymedia eure Gruppenstatements und Beiträge und schaltet die Ergänzungsfunktion frei. Betreibt eine verschlüsselte Email-Kontaktmöglichkeit als Zusatz.                                         Oder Andersrum, Schwerpunkt der digitialen Kommunikation ist z.B. mastodon - und instagram wird nur noch als zweit-adresse zum spiegeln genutzt. So oder so. Lieber breit und dezentral statt sich von einem kapitalistischen Monopol abhängig machen. Es gibt eine ganze Welt zu entdecken.

Die Frage nach dem politischen Nutzen wird u.a. in den gesammelten Artikeln diskutiert. Kurz gesagt: Je nach Plattform überwiegen die negativen Effekte, die Stärkung emanzipatorischer Themen findet nicht wie erhofft statt.

Lassen wir die kapitalistischen Plattformen und ihr Spektakel hinter uns!

Disclaimer: Nicht jede Aussage in den Artikeln würde ich so unterschreiben.

Als Appetithäppchen hab ich Ausschnitte hier reingestellt, die ich besonders hervorstechend fand. Auch falls mensch keine Kappas hat um alles zu lesen...                                                                                  Die komplette Lektüre ist aber durchaus zu empfehlen. Teilweise gehen die Artikel auch noch um andere Themen.

 

[S] Spontandemonstration in Solidarität mit den Gefangenen und Untergetauchten Antifas

Wir haben uns heute Abend im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt unangemeldet mit Bengalos und Feuerwerk die Straße genommen um unsere Solidarität mit den sieben Antifaschist:innen zu zeigen, die heute aus dem Untergrund aufgetaucht sind. Ihr politischer Kampf geht weiter, egal ob im Untergrund oder in Haft. Wir haben aber auch an diejenigen gedacht, die weiter im Untergrund bleiben. Einen besonderen Gruß haben wir dabei an unseren untergetauchten Genossen Yan aus Stuttgart geschickt: Ob auf der Straße oder vor Gericht, wir halten zusammen Yan kriegt ihr nicht!

Bundeskongress der JA verhindern - keine gesichert Rechtsextremen in unserer Stadthalle Apolda!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Olaf Müller (CDU),
sagen Sie mit uns NEIN zur JA und verhindern Sie den Bundeskongress des gesichert rechtsextremen Vereins “Junge Alternative” in der Stadthalle Apolda in Thüringen! Selbst der AfD ist der Verein zu extrem - sie distanzierten sich auf ihrem Bundesparteitag letzte Woche von ihnen.

Ich bin Nelly, 18 Jahre alt und wohne in Apolda. Mich schockiert, dass die Junge Alternative vom 1. bis 2. Februar 2025 ihren Bundeskongress in der Stadthalle Apolda abhalten will und dies schon wieder zugelassen wird. 2022 fand besagte Veranstaltung bereits dort statt. Es reisten sehr einflussreiche Akteure der rechtsextremen Szene an, u.a. das „COMPACT-Magazin“. Damals wurden nicht alle rechtlichen Möglichkeiten der Stadt ausgeschöpft, um das zu verhindern. Bitte machen Sie den Fehler Ihres Vorgängers nicht noch einmal - besonders nicht in einem so entscheidenden Wahljahr wie diesem.

Um die Stadthalle vor einer erneuten Nutzung der AfD zu schützen, wurde 2023 die Nutzungsordnung vom Stadtrat geändert. Mit §8(18) gibt es jetzt die “Möglichkeit, Veranstaltungen zu untersagen, wenn der Verdacht besteht, dass diese der Verbreitung verfassungsfeindlicher Propaganda dienen.” Ich habe mit einigen engagierten Apoldaer Bürger*innen bereits mit Ihnen das Gespräch gesucht. Sie, Herr Olaf Müller, stellen sich jedoch immer wieder so dar, als wäre es unausweichlich, einem Verein mit laut Verfassungsschutz “gesichert rechtsextremen Bestrebungen” den kulturellen Angel- und Knotenpunkte der Stadt Apolda zu überlassen. Ich habe an diesem Ort als Kind Puppentheater erleben dürfen und erst vor kurzem meinen Abiball gefeiert. Es soll kein Ort sein, an dem Hetze und Populismus verbreitet werden.

Verhindern Sie den Bundeskongress des gesichert rechtsextremen Vereins “Junge Alternative” in der Stadthalle Apolda in Thüringen!
Warum ist das wichtig?
Ich als beim örtlichen Bürgerradio arbeitende Frau, kurz vor dem Start meines Studiums, setze mich für die liebens- und lebenswerten Seiten unserer Stadt ein. Trotzdem schäme ich mich leider oft für sie. Apolda hat viele schöne und bunte Seiten - wie Internationalen Ausstellungen im Kunsthaus oder die ortsansässige Textilkunst mit alljährlicher Modenacht und Teilnehmer*innen aus ganz Europa.

Aber all dies wird immer wieder in den Schatten gestellt von rechtsextremen Straftaten. Wenn Menschen schon von meinem Wohnort gehört haben, liegt es oft an der deutschlandweiten Berichterstattung, in die es Apolda regelmäßig schafft. Erst kürzlich, als bereits zum 3. Mal ein Schweinekopf vor die jüdische Gedenkstätte zum Erinnern an die Opfer des Holocausts gelegt wurde. Ukrainische Geflüchtete müssen vor Brandanschlägen gerettet werden, das städtische Gymnasium macht Schlagzeilen wegen verfassungsfeindlicher Schmierereien im Schulhaus.

Es gibt offensichtlich ein Problem mit Rassismus und Rechtsextremismus in unserer Stadt.
Mich sorgt die politische Entwicklung und dass Sie es den Rechtsextremist*innen ermöglichen, es sich noch gemütlicher bei uns zu machen. Sie haben sich erst im Sommer in einer Stichwahl mit dem Slogan “Einer für alle!” gegen den AfD-Kandidaten durchgesetzt. Hätten wir einen AfD-freundlichen Bürgermeister gewollt, hätten wir ihn gewählt. Zeigen Sie uns bitte, dass unsere Wahl für Sie und gegen die AfD auch wirklich einen Unterschied macht. Bitte lassen Sie uns nicht im Stich! Mich und die anderen Menschen, die sich in Apolda unermüdlich für eine offene und tolerante Gesellschaft, für eine lebenswerte Stadt, in der sich alle wohlfühlen, einsetzen.

2018 haben Demokrat*innen verschiedener Parteien unseres Bündnisses zusammengearbeitet und so mehrere Rechtsrock-Konzerte in der Region verhindert. Der Spiegel betitelte uns damals als eine sich “standhaft wehrende” Stadt. Bitte lassen Sie uns gemeinsam das Apolda gestalten, auf das wir alle stolz sein können.

Bratwurst, Bier und Wolle - keine JA hier in Apolle!

Quellen:
"AfD trennt sich von Junger Alternative – Neugründung beschlossen", Frankfurter Rundschau, 13.01.2025
https://weact.campact.de/petitions/bundeskongress-der-ja-verhindern-kein...

"Im letzten halben Jahr ist es völlig eskaliert" - Apoldas Bergschule kämpft gegen Vandalismus, Tagesschau, 08.01.2025
"Schweinekopf vor jüdischer Gedenkstätte im thüringischen Apolda – Stolpersteine in Leipzig verunstaltet", Deutschlandfunk, 05.01.2025
"Offene Feldschlacht in der Höcke-Jugend", Taz, 05.12.2024
"Rechtsrock-Konzert nach Ausschreitungen beendet", Spiegel, 06.10.2018
"Feuerwehr verhindert Brandanschlag auf Unterkunft für ukrainische Geflüchtete", Spiegel, 11.10.2022

[S] Solidarität mit der Verteidigung des Tishrin Damms – Es lebe der revolutionäre Volkskrieg

In Solidarität mit der heldenhaften Verteidigung des Tishrin Damms haben wir in Stuttgart Solidaritätsbotschaften hinterlassen.

Seit Wochen leisten die Selbstverteidigungskräfte Rojavas heftigen Widerstand gegen die islamistischen Milizen der SNA und gegen das türkische Regime.

Die Bevölkerung protestiert nun seit einigen Wochen direkt am Damm um die Angriffe des türkischen Staats und seiner Milizen zu verhindern. Sie stellen sich mit ihren Körpern und ihrem Leben vor das revolutionäre Projekt und zeigen, dass sie bereit sind es zu verteidigen.

21.01.25 Jens Spahn in der Stadthalle Ahaus - Demo und Mahnwache ab 18:30 Uhr

21. Januar, 18.30 Uhr: Mahnwache zu Spahn-Auftritt in Ahaus vor der Stadthalle

Auch Gruppen aus dem Querdenker Millieu rufen auf, nach Ahaus zu kommen. Seid wachsam und lasst euch weder von den Querdenkern, noch von den Cops provozieren.

Aktionen gegen den Atomstaat vor und während der Poliumsdiskussion.

 

Leonard Peltier zu Hausarrest 'begnadigt'

Seit rund 50 Jahren sitzt der indigene Gefangene Leonard Peltier im.Knast. Nun gab es als eine der letzten Amtshandlungen des US Präsidenten Biden eine Entscheidung.

Grußwort aus Helsinki zum Budapest-Komplex

We greet you as long-time comrades of Gino from Finland. 

Grußwort Soligruppe Gino (Budapest)

Hallo! Wir senden euch Kraft und Solidarität aus Paris!

Grußwort einiger weiterhin Untergetauchter für heute

Liebe Freund:innen und Freunde, die ihr jetzt hinter Gittern sitzt,

wir grüßen euch und wünschen euch alle Kraft für den Weg, der nun vor euch liegt. Mag nun auch eine Zeit hinter grauen Mauern und kalten Gittern auf euch warten, wird diese Zeit doch auch wieder vorbeigehen und werden wir hier draußen auf euch warten. Behaltet euren Drang nach Freiheit in euren Herzen und seid euch gewiss, dass ihr in Gedanken immer bei uns bleiben werdet.

 

Liebe Genoss:innen und Genossen, die ihr aktuell überall in Solidarität auf der Straße seid,

wir sind euch dankbar für eure Solidarität und wünschen euch viel Erfolg bei all euren Aktivitäten!

Wir stellen uns entschieden gegen jegliche Spaltungsversuche, den selbstbestimmten Schritt des Stellens gegen einen Verbleib im Untergrund auszuspielen. Die Genoss:innen, die sich heute gestellt haben, haben in den vergangenen zwei Jahren bewiesen, dass es möglich ist, sich den Repressionsbehörden des Staates zu entziehen. Gerade im Angesicht steigender Repression sind die Erfahrungen der letzten zwei Jahre für uns als Bewegung wertvoll. Auf diese können wir aufbauen und das Leben im Untergrund ausbauen. Deshalb darf der Moment des selbstbestimmten Stellens nicht als eine Niederlage verstanden werden.

Neben der Realität, dass es möglich ist sich den Repressionsbehörden zu entziehen, muss es uns auch darum gehen Teil der politischen Kämpfe zu werden und damit aus dem reinen Entziehen der Repression handelnde Akteur:innen zu werden. Das ist eine Aufgabe, vor der wir als gesamte Bewegung stehen. Durch eine gesellschaftliche Rechtsentwicklung, zunehmende Kriege und Sozialabbau - kurz einer Verschärfung der Krise des Kapitalismus - wird der Klassenkampf sich weiter vertiefen und damit die Repression weiter verschärfen. Das wird dazu führen, dass das Untertauchen immer mehr auf die Tagesordnung der revolutionären Linken gesetzt wird.

Die Genoss:innen haben hierfür einen wertvollen Beitrag geleistet, auf den wir aufbauen werden. Das sehen wir als unsere Aufgabe und diese Verantwortung tragen wir auch gegenüber den Genoss:innen und Genossen in Haft. Wir wünschen euch viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Wir werden uns in Freiheit wieder sehen!

 

Um zum Schluss unsere Freund:innen, die sich heute gestellt haben, zu zitieren:

 

„Wir stehen heute hier für die Freiheit und das Leben, für eine Welt ohne Faschismus und Unterdrückung. Wenn man uns dafür die Freiheit nehmen will, so soll man es tun.

Die Geschichte wird uns frei sprechen!“

Spontankundgebung in Köln: Solidarität mit den Verfolgten im Budapest-Komplex!

Solidarität aufbauen! Kundgebung um 18 Uhr vor der Kalker Wache in Köln in Solidarität mit allen Antifaschist:innen im Bundapest-Komplex.

 

Solidarität aufbauen mit den Gefangenen und Untergetauchten! Militanten Antifaschismus verteidigen!

"Die Gefangenen, die gemachten Erfahrungen in der Illegalität und die Praxis militanter antifaschistischer Gegenwehr müssen wir nun also umso energischer verteidigen und Solidarität aufbauen."

ESSEN: Heute: Eilkundgebung in Solidarität mit allen verfolgten Antifas!

Wir gehen heute abend spontan auf die Straße! Wir zeigen Solidarität mit den Antifas die sich heute gestellt haben und allen weiteren verfolgten Antifaschist:innen!

Solidarität und Kraft in Untergrund und Haft!

 

19:00 Uhr, Porschekanzel, Essen

 

 

[LE] Heute! Demo in Solidarität mit den aufgetauchen und noch untergetauchten Antifas

Heute 20 Uhr am Südplatz Leipzig.

 

Spontandemo: Free all Antifas. 18:30, Dortmund, Reinoldikirche

Bild mit einem Antifalogo und dem Text "free all antifas!" mit 3D-Effekt, darunter der Text "20.01. 18:30 Reinoldikirche"

Am 20.01. haben sich sieben Beschuldigte im Verfahren um die militanten Aktionen gegen den "Tag der Ehre", einen Budapester Naziaufmarsch, den deutschen Behörden gestellt. Die Menschen waren zuvor untergetaucht und hatten sich den Ermittlungen entzogen.

Erklärung der 7 aufgetauchten Antifaschist:innen

Wir haben uns gestellt

Als einige gesuchte Antifaschist:innen haben wir uns heute an verschiedenen Orten in Deutschland unseren Verfahren gestellt. Wir wissen nicht, ob die deutschen Behörden uns an die rechtsautoritäre Regierung Ungarns ausliefern werden. Der potentielle Auslieferungswille ist Ausdruck einer länderübergreifenden Jagd auf Antifaschist:innen. Die deutschen sowie die ungarischen Behörden sind gewillt, hart gegen antifaschistische Praxis durchzugreifen.

Antwort auf das letzte Posting vom indy-kollektiv.

Es ist durchaus begrüßenswert, dass die Leute hinter de.indymedia.org sich zu Wort melden. de.indymedia.org war tatsächlich in den 2000ern eine wichtige Seite für die Bewegung. Als dann linksunten.indymedia.org aufkam, wurde de.indy dann zur absoluten Nebensache. Linksunten war aus vielen Gründen wesentlich besser.

 

Budapest Soli: Ein erstes Statement zu den Ereignissen am 20.1.25

Heute, am 20.1.2025 haben sich einige der bisher nicht auffindbaren Beschuldigten aus dem Budapest-Komplex den Strafverfolgungsbehörden gestellt. Andere sind diesen Schritt nicht gegangen.

Bericht zur Gedenkdemo zu Opfern von Nazi-Gewalt in Russland

Am 19. Januar 2025 hat eine Demo im Nordkiez, Fhain, stattgefunden, die den Opfern von Neo-Nazi-Gewalt in Russland gedenkt hat. 2009 wurden an diesem Tag die Antifaschist:innen Markelow und Baburowa in Moskau erschossen. Seitdem wird jährlich der Gefallenen rechter Gewalt in Russland und anderen Regionen der ehemaligen UdSSR gedacht. Die Versammlung hat symbolisch in der nach einem von Nazis getöteten Berliner Genossen genannten Silvio-Meier-Straße begonnen, was an die internationale Solidarität im Kampf gegen Faschismus erinnert.

Der Redebeitrag zum Demoanfang hat neben dem Gedenken von gefallenen Genoss:innen das gegenwärtige Klima politischer Verfolgung in Russland thematisiert und angesichts des Drucks gegen Migrant:innen in Deutschland zur Solidarität aufgerufen. Der Demozug hat teilweise durch Rigaer Strasse geführt, wo es passend eine wunderschöne Soli-Aktion lokaler Anarchist:innen gewartet hat. Die Veranstaltung hat sich mit dem Niederlegen von Blumen und Anzünden von Kerzen am Silvio-Meier-Denkmal beendet.

Folgend sind die Rede und Bilder von der Demo zum Nachschauen.

++++ INDYMEDIA - schlägt! "social media" ++++

1. Schritt: Kein Fußbreit den Faschist:innen
Die aktuelle Entwicklung der kommerziellen lenkenden, von reichen weißen Männern diktierten, offen rechts konsolidierten sog. "social media" beschleunigt einen Diskurs um Moderationskriterien auf de.indymedia.org/
http://dvqlamnbbzli62qfyt5faspxunueqdxc4csrslhcp2z3haiflnrn6dqd.onion/

[KA] Starker Protest gegen Wahlkampfauftakt der AfD

Am 16.01. waren wir in Durlach vor der Karlsburg, um den Wahlkampfauftakt der AfD zu stören. Lautstark haben wir mit mehr als 1000 Leuten den Einlass der AfDler:innen untermalt und konnten ihnen diesen deutlich unangenehm gestalten. Auch in der Karlsburg selbst war unser Protest die ganze AfD Veranstaltung über zu hören. Empörung und Wut war von allen Teilen der Kundgebung zu spüren.

Den Protest beendeten wir mit einer starken Spontandemonstration durch Durlach, die zum Teil von klatschenden und jubelden Anwohner:innen begleitet wurde.

Mit uns standen auch heute bürgerliche Parteien auf der Straße. Doch auffällig ist, dass sie nur dann anzutreffen sind, wenn die AfD aktiv skandalös in den Vordergrund rückt. Bürgerliche Parteien sind ein Teil des Rechtsrucks und profitieren davon – mehr dazu in unserer Rede vom Donnerstag, die wir diesem Bericht anhängen.

Jedoch sehen wir es sehr positiv, dass die breite Bevölkerung sich lautstark an unserem Protest beteiligt haben und ein Bewusstesein dafür haben.

Der Aufschrei erinnert uns an den Anfang des letzten Jahres. Damals wurden die Ergebnisse der „Correktiv“- Recherche veröffentlicht. Dies sorgte für einen Aufschrei in der Bevölkerung und einen Tatendrang die Empörung auf die Straße zu tragen. Doch uns ist schon lange bewusst, dass die AfD eine rechte Partei ist, gegen die man aktiv vorgehen muss. Jetzt hat die AfD Karlsruhe eine „Wahlkampf-Aktion“ vor der Bundestagswahl gestartet. In Karlsruhe haben mutmaßlich vorwiegend Menschen mit Migrationshintergrund Flugtickets mit der Aufschrift „Abschiebeticket“ im Briefkasten gefunden. Wieder einmal zeigt die rechtsradikale AfD offen ihr menschenfeindliches Gesicht. Jedes Mal aufs neue sind solche Aktionen schockierend- aber nicht überraschend.

Klar ist auch: Sie werden nicht einfach aufhören, die AfD nicht einfach verschwinden. Es hilft nur: konsequenter und konstanter Antifaschismus. Nur gemeinsam können wir rechte Kräfte effektiv bekämpfen. Bei Protesten auf der Straße, am Arbeitsplatz und überall!

Rede – Protest gegen AfD in Karlsburg – 16.01.2025

Die AfD steht wiedereinmal auf neuen Rekordprognosen. Sie soll voraussichtlich zweitstärkste Kraft werden, nach der sich immer weiter rechts orientierenden CDU. Dennoch wird die CDU wohl keine Regierung mit ihrer Konkurrenz im rechten Lager bilden. Dafür sind die Distanzierungsbekundungen wohl noch zu frisch. Vielmehr wird die AfD die anderen Parteien in handlungsunfähige Koalitionen zwingen, wie schon in Ostdeutschland. Und von dort aus an ihrem Profil als Protestpartei feilen.

Immer wieder dachte die Öffentlichkeit, die AfD ginge zugrunde. Dieser verbale Ausrutscher würde sie nun endgültig entlarven, oder jene Spaltung sei der Anfang vom Ende. Das Gegenteil war der Fall. Immer wieder hat der faschistische Flügel der Partei bewiesen, dass gerade er die Wähler:innenstimmen einholt. Mit jeder internen Auseinandersetzung und Spaltung hat sich das Parteiprofil geschärft – nach rechts hin. Auch jetzt ist die AfD wieder im Osten besonders stark, wo der Flügel dominiert.

Die extreme Rechte hat schon immer in der Krise ihre größten Erfolge erzielt. Sie bietet die einfache Antwort, auf ein (auch schonmal imaginierters) Gestern vor der Krise zu schauen, oder den Tritt von oben nach unten weiter zu geben.

Die AfD fordert massive Steuersenkungen für Reiche und Unternehmen, während Sozialleistungen gekürzt werden sollen. Diesen Kurs stellt sie als Wirtschaftsrettung dar, der angeblich allen außer den aller untersten zugute kommen soll. Diesen Sozialdarwinismus stellt sie als Vernunft dar. Von Neoliberalismus bis Faschismus soll die Ideologie des Ellenbogens alle darauf einschwören, fleißig für den Profit von wenigen zu schuften. Dabei sollen wir dankbar sein wenigstens dazu gehören zu dürfen und nicht noch weiter unten zu sein.

Noch weiter unten und nicht dazugehörend sind dann alle, die als nicht deutsch oder nicht europäisch genug gebrandmarkt werden, die nicht in die als deutsch verstandene Kultur passen, oder die nicht für den Profit verwertbar sind.

Zu dieser Verwertung gehört auch, dass Frauen zuhause unbezahlt die Arbeitskraft der Gesellschaft reproduzieren sollen. Das traditionelle Familienbild – auch wenn die Frau neben der Hausarbeit noch für Lohn arbeitet – steht ganz in diesem wirtschaftlichen nutzen. Dass ihr das Recht auf ihren Körper abgesprochen wird, damit sie neue Arbeitskraft gebärt, ist wichtiger Bestandteil dieser traditionellen Rolle die die AfD der Frau zuspricht.

Die AfD stellt sich neuerdings auch als Friedenspartei da. Alles was die AfD über Militarismus im Allgemeinen sagt, macht deutlich: Die AfD ist kein bisschen gegen Krieg. Die AfD ergreift schlicht im Konflikt zwischen den Machtblöcken von NATO und der russischen Föderation für den anderen Machtblock Partei. Das hat genau so wenig mit ethischen Abwägungen zu tun wie die Kriegslust und der offen getragene Nationalismus, die die anderen Parteien gerade wieder für sich entdeckt haben. Es ist schlicht eine Frage des Klientels, insbesondere der Kapitalfraktionen, die diese Parteien jeweils vertreten.

Das kann man auch an der Haltung der AfD zum Massaker das die israelische Armee bis eben in Gaza begangen hat erkennen, das auch die AfD gefeiert und unterstützt hat – nun bleibt zu hoffen, dass der Waffenstillstand hält. An der Haltung der AfD dazu wird auch deutlich, dass die von der Partei insgesamt vertretene Pro-Zionistische Haltung und der Antisemitismus einiger ihrer Mitglieder sich überhaupt nicht ausschließen.

Auch wenn die AfD nicht selbst offen militant auftritt, darf sie auch als Mittelpunkt des rechten Mosaiks nicht unterschätzt werden. Die AfD bietet neben ihrer Rolle als Parlamentspartei auch Ideologie, Strategie, Vernetzungsmöglichkeiten und Infrastruktur für eine extrem rechte Bewegung, die ideologisch bis in den offenen Faschismus und praktisch bis in den rechten Terror reicht.

Wir dürfen dabei aber nicht annehmen, die AfD sei der Anfang oder das Ende der Misere.

Wenn die anderen Parteien rechte Politik machen, dann nicht einfach weil die AfD sie „dazu zwingt“ oder „den Rahmen des Sagbaren verschiebt“. Die Welt besteht nicht aus Sprechblasen, und die Rechtsentwicklung auch nicht.

Die Rechtsentwicklung hat genauso System, wie die Krise. Wenn die Ampel umsetzt, was die AfD noch vor ein paar Jahren gefordert hat, dann weil das dem Wirtschaftsstandort Deutschland zugute kommt. Die Geflüchteten zu verwalten, die durch Krieg und Ausbeutung aus ihrer Heimat vertrieben werden, ist ein Kostenfaktor. Sozialpolitik ist ein Kostenfaktor. Wirksamer Klimaschutz gefährdet die Wirtschaft, ebenso wie es das Streikrecht tut. Schwangerschaftsabbrüche sind immer noch als Tötungsdelikte gelistet, nur die Verfolgung ist unter bestimmten Bedingungen ausgesetzt.

– Jede Regierung an der Spitze eines kapitalistischen Deutschland wird die Wirtschaftlichkeit für den Profit weniger über das Gemeinwohl stellen wollen und müssen.

Deshalb, und nicht weil die AfD ihn dazu zwingt, schiebt Olaf Scholz „im großen Stil ab“. Und wenn gleichzeitig ausländische Fachkräfte angeworben werden, ist das eben die zuvor bei der AfD kritisierte Verwertungslogik. Wenn ein grüner Anton Hofreiter die AfD als „Truppe von Landesverrätern“ bezeichnet, wetteifert er mit der AfD darum, wer hier der größere Nationalist ist. Wenn Christian Lindner sich auf Bauernprotesten, die sich auch gegen seine Regierung richten, hinstellt und sich dafür feiert am Bürgergeld zu sparen, dann bietet er ebenso rechte Antworten auf die Krise, dann reicht er ebenso den Tritt nach unten weiter wie die AfD es ankündigt.

Die CDU tu derweil so, als hätte sie nicht bis vor kurzem 16 Jahre lang regiert und präsentiert sich offen als „demokratische Alternative zur Alternative“. Vergessen wir nicht, dass beim skandalösen Potsdamer-Treffen, wo die furchtbaren „Remigrationspläne“ besprochen wurden, auch CDU-Mitglieder anwesend waren.

Unterdessen versucht der sich selbst als „realistisch“ darstellende Teil der Linkspartei, sich diesem Brei anzubiedern und sich koalitionsfähig zu machen – und besiegelt gerade damit die Bedeutungslosigkeit der Partei „die Linke“.

Die Krise und die Rechtsentwicklung haben System. Wir werden weder Rechtsentwicklung noch Krise überwinden, indem wir nur das Führungspersonal im selben System austauschen. Wer die Rechtsentwicklung schlagen will, darf nicht nur die AfD schlagen. Die AfD ist der größte Katalysator der Rechtsentwicklung, aber nicht ihre Quelle.

Und trotzdem können wir die AfD und die extreme Rechte heute schon effektiv zurückdrängen. Mal genügt eine Mail an einen Wirt, der der AfD seine Räume zur Verfügung gestellt hätte. Mal macht man es der AfD bei ihren Infoständen ungemütlich.

All das hindert die AfD daran effektiv zu arbeiten und treibt ihre Aufwände hoch. Immer wieder gehen der AfD Räume flöten oder sie packt den Infostand frustriert zusammen.

Gerade weil die AfD nicht nur der rechteste Teil des parlamentarischen Zirkus ist, sondern auch das Zentrum einer unmittelbar gefährlichen Bewegung auf der Straße, ist es wichtig ihr keine Wohlfühlzonen zu lassen. Wenn die Rechten keinen Widerstand erfahren, trauen sie sich selbst allen das Leben schwer zu machen, die sie als feindlich markieren.

Wenn sie sich heute schon trauen ihre Drohungen in Form von Abschiebetickets in Briefkästen zu werfen, was trauen sie sich dann erst, wenn sie sich auch offen auf der Straße zeigen können, ohne angefeindet zu werden?

In Reaktion auf diese widerliche Abschiebeticket-Aktion gibt es am Samstag eine Kundgebung auf dem Marktplatz, die von Leuten angemeldet wurde die selbst von Rassismus betroffen sind. Diesen Samstag, 13:00, Marktplatz.

Es gibt viel zu tun und es lohnt sich – Antifa wirkt! Deswegen belasst es nicht bei heute. Kommt am Samstag, engagiert euch im offenen antifaschistischen Treffen oder im Netzwerk gegen rechts.

Lasst uns der AfD und der Rechtsentwicklung insgesamt konsequent und kontinuierlich entgegentreten!

Rassistisch, Sexistisch, Neoliberal – AfD, Partei für’s Kapital!

Stellungnahme zum Auftritt Shinigamis im ZAKK

Regionen: 
Düsseldorf/NRW
Themen: 
Freiräume
Gender
Repression
Angesichts der Vorkommnisse der letzten Tage und Wochen möchten wir eine klare Stellungnahme zu den Ereignissen rund um den Künstler Shinigami und seinen geplanten Auftritt im ZAKK abgeben. In den sozialen Medien wird derzeit eine gezielte Hetzjagd gegen uns geführt, bei der wir mit entmenschlichenden Beleidigungen wie „Hunde“, „Ratten“ und „Kreaturen“ überzogen werden.

Faschistische Angriffe auf Linke und anarchistische Projekte (Hannover)

 

Weiteres Statement zu Faschoangriffen auf Linke und Anarchistische Projekte (Hannover)

 

Es kam innerhalb Hannovers zu Naziangriffen als Einbrüche, Graffitischmiererein innen und außerhalb von Projekten, körperlichen Auseinandersetzungen, Sachbeschädigungen sowie Beschuss mit Pyrotechnik. Hier eine Beschreibung von Angriffen, die noch nicht auf Indymedia zu finden sind, als eine kleine Ergänzung zum Bericht der Faschoaktivitäten in Hannover 2024. Wir sind uns klar, dass sich unsere Erfahrungen mit anderen Städten vergleichen lassen und zu wissen ist, dass die Angriffe auch durch die derzeitige Wahl und die weitere Militarisierung sowie Faschisierung zunehmen werden. Wir stehen zusammen und gegen die Menschenfeinde da draußen! We stick together.

Hier eine Aufzählung der angegriffenen linken und anarchistischen Projekte:

 

Fröbelschule in Linden

Angriffe auf Punks an der Galle ( Schnorr und Treffplatz beim Hauptbahnhof )

Kopernikus ( Treffpunkt und Punkerkneipe )

Stöcken Island (Wohnprojekt zur Kopi )

ehemaliger besetzter Schrebergarten in Altwarmbüchen Deponia

 

Angriff auf das ehemalige Schrebergarten Wohnprojekt ‘Deponia’ in Altwarmbüchen

Um Silvester herum, ungefähr 2 Wochen vor der angekündigten Räumung des Projekts, kam es in Altwarmbüchen zu zwei Angriffen auf das ehemalige anarchistische Projekt ‘Deponia’. Der Angreifer hat den ersten und zweiten Angriff gefilmt und auf Instagram gepostet, wo er dazu aufruft, ihn zu adden und sich gegen ‘die Antifa’ zusammen zu schließen. Es wurden beim ersten Angriff Gegenstände auf das Haus geworfen und rum gebrüllt. Der zweite Angriff geschah wahrscheinlich 1-2 Tage später in der Nacht, wo das Haus mit Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik beschossen wurde. Weitere Details zu dem Angreifer und seinen Mittätern zu finden unter dem Artikel ‘ Naziangriff in Hannover erfolgreich verhindert’ auf Indymedia.

 

Angriff auf Stöcken Island Wohnprojekt

Dort kam es am Montag oder Dienstag den 06./07.01.25 zu Angriffen durch Pyrotechnik wo mit Raketen auf das Haus geschossen wurde. Die Täter flohen nach dem Angriff, laut Bewohnenden mit einem Auto.

 

Angriff auf Punkerkneipe Kopernikus

 Es wurde in die Kopernikus eingebrochen und gezielt Infrastruktur im Laden zerstört. Auch wurden Deutschlandfahnen innerhalb des Ladens gesprüht. Der Angriff ähnelt vom Vorgehen dem gegen die Fröbelschule. Auch zu finden unter dem Artikel ‘Fascho-Aktivitäten in Hannover 2024’.Mitte November wurde außerhalb an die Kopernikus auf das Schild geschmiert. Auch kam es Ende des Sommers zu einem Aufmarsch von einer Gruppe Faschos, die vor der Kopernikus faschistische Parolen gebrüllt haben und mit einer Deutschlandfahne vor dem Laden rumpatroulliert sind.

 

Angriff bei der Galle ( Schnorrplatz )

Dort kam es zum Ende des Sommers zu einem körperlichen Angriff von mehreren offensichtlichen Faschos, die dort provoziert und eine Person angegriffen haben. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit ihnen. Auch gibt es in letzter Zeit mehrere Sichtungen von Faschos die offen mit Rechten Symboliken rum laufen.

 

Weitere Texte: Fascho-Aktivitäten in Hannover 2024

                            Statement zum Angriff auf die Fröbelstraße 5 [H]

                        Naziangriff in Hannover erfolgreich verhindert ( Deponia Altwarmbüchen)

 

 

Protestaktion im Porsche-Museum: Banner und Kritik an der Ausstellung

Am Samstagmorgen wurde das Porsche-Museum in Zuffenhausen Schauplatz einer Protestaktion. Aktivist*innen hängten ein Banner mit den Aufschriften „Dividende statt Verkehrswende“ und „Ausbeutung is our Passion“ auf. Ziel der Aktion war es, auf die soziale und ökologische Verantwortung des Unternehmens hinzuweisen.

Der Protest im Video ist hier zu sehen: https://shorturl.at/ecwHA

Zusätzlich überklebten die Demonstrierenden Informationstafelen zum Lebenslauf von Ferdinand und Ferry Porsche, um auf dessen Rolle während der NS-Zeit aufmerksam zu machen. Sie kritisierten die Darstellung des Firmengründers als unzureichend. Laut einem der Beteiligten müsse „eine Korrektur der Darstellung des Leben von Ferdinand Porsche erfolgen", da dieser kein Mitläufer, sondern ein Kriegsverbrecher gewesen sei. „20.000 Zwangsarbeiter*innen wurden genutzt, um das Werk in Wolfsburg aufzubauen und den Reichtum der Familie zu begründen“, so Daniel Froh, einer der Aktivisten.

Die Aktivist*innen richten ihre Kritik auch gegen Wolfgang Porsche, den Enkel des Firmengründers und Patriarchen der Porsche Holding SE, die Hauptanteilseignerin der Volkswagen AG ist. Eine Aktivistin erklärte: „Während Wolfgang Porsche Milliarden Dividenden ausgezahlt bekommt, werden Arbeiter*innen entlassen, Werke geschlossen und über die Hintertür Lohnkürzungen vorgenommen. Das nehmen wir nicht hin.“

Auch die NS-Vergangenheit der Familie wurde thematisiert. „Wolfgang Porsche erklärt seinen Erfolg widerlicherweise weiterhin mit dem Porsche-Gen. Das ist geschichtsvergessen, und besonders in dieser Zeit brauchen wir antifaschistische Positionen dringender denn je“, ergänzte ein weiterer Aktivist.

Die Aktion reiht sich in eine Serie von Protesten gegen die Familie Porsche ein. Bereits in der voran gegangenen Tagen waren vor der Porsche-Gästehaus Villa in Zuffenhausen Fahndungsplakate aufgehängt worden, auf denen Wolfgang Porsche mit dem Schriftzug „Raub in Milliardenhöhe“ abgebildet war. Auf dem Gehweg wurden Graffiti mit Botschaften wie „Nazierbe enteignen“ und „W. Porsche: 5 Mio. Euro/Tag. 0 Leistung“ hinterlassen.

Das Porsche-Museum hat sich bisher nicht zu den Vorfällen geäußert.

English translation: Martin's "Greetings from illegality"

For common use and to spread the word we translated to english the text of Martin, one of the two remaining people the german state has put on the top of their wanted-list in connection with their investigations against RAF and a series of bank robberies. Martin's former name is Burkhard Garweg. The comrade Daniela Klette was arrested one year ago in Berlin Kreuzberg and from that moment on, he had to leave his old surrounding once more behind in the continuous attempt to avoid the years of prison the german state wants to impose on him. Solidarity actions are taking place and more is to come.

Original text in german:

https://de.indymedia.org/node/477999

Recent statement of Daniela Klette in german, read out at the Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin:

https://www.jungewelt.de/artikel/491668.gru%C3%9Fwort-aus-der-haft-von-d...

 

Porsche-Gästehaus Villa: Ziel von Protestaktion

Am Samstagmorgen wurde die Porsche-Gästehaus Villa am Stuttgarter Killesberg zum Ziel von Protestaktionen. Im nahen Umkreis des Anwesens wurden Fahndungsplakate aufgehängt, auf welchen Wolfgang Porsche abgebildet ist, über ihm der Schriftzug: „Raub in Milliardenhöhe“. Auf dem Gehweg wurden Graffiti mit den Botschaften „Nazierbe enteignen“ und „W. Porsche: 5 Mio. Euro/Tag. 0 Leistung“ hinterlassen.

Die ganze Aktion ist gegen den Familienpatriarchen der Porsche Holding SE gerichtet, die mit 53,3 Prozent Haupteigentümer der Volkswagen AG ist.

„Wolfgang Porsche ist Enkel des Kriegsverbrechers Ferdinand Porsche und nennt als Faktor für den Erfolg des VW-Konzerns widerlicherweise weiterhin "das Porsche-Gen". Tatsächlich jedoch legte Adolf Hitler den Grundstein für den Milliardenkonzern, indem er es Porsche mit geraubten Gewerkschaftsgeldern und Zwangsarbeiter:innen ermöglichte, den in Osteuropa entwickelten Käfer nachzubauen, um anschließend direkt die Fabrik(en) auf Rüstungsgüter umzustellen.

Wolfgang Porsche spielt in der aktuellen Auseinandersetzung mit der Belegschaft von VW eine große Rolle. Aus Profitgier gibt es nun den Kahlschlag: "35.000 Arbeiter*innen sollen entlassen werden und de facto gibt es einen mindestens zehnprozentigen Lohnverzicht. Das ist nicht hinnehmbar!“, sagt Alisha Traube, beteiligte Aktivistin.

Hintergründe dieser Aussagen lassen sich auf der den Fahndungsplakaten zugehörigen Website unter haltet-den-dieb.jetzt finden. Dort zu lesen ist ein Zitat von Wolfgang Porsche, der anlässlich der IAA 2023 in München zum Spiegel sagte: “Wir müssen Leistung stärken und Kosten in den Griff bekommen, um wettbewerbsfähig zu sein. Es sind auch Einsparungen nötig, es muss über alles nachgedacht werden. […] Volkswagen ist sehr am Sozialen und dem Wohl der Mitarbeiter orientiert. Das soll auch so bleiben — aber das Soziale kann man sich nur leisten, wenn auch das unternehmerische Ergebnis stimmt.”

Die Proteste in Stuttgart folgen der einer Woche zuvor in Dresden stattgefundenen Aktion, die durch öffentlichen Widerstand gegen die aktuellen Pläne des VW-Konzerns Aufmerksamkeit erregte. Dabei organisierte ein loser Zusammenschluss von VW-Arbeiter*innen, Beschäftigten aus der Schienenfahrzeugindustrie sowie Aktivist*innen einen Infostand vor der Gläsernen Manufaktur. Die Arbeitsplätze der Dresdner Arbeiter:innen sind aufgrund der fehlenden Zukunftsperspektive für das Werk ab Ende 2025 akut gefährdet. Der Zusammenschluss drückt seine Solidarität mit den Beschäftigten aus.

Der Protest in Stuttgart weist nun auf grundsätzliche, den Konzern betreffende Fragen hin. Hans Zentra führt aus: „Wolfgang Porsche bekommt jeden Tag 5 Millionen Euro aus der Volkswagen AG. Das ist zum Schreien ungerecht. Während andere mehrere Jobs machen, um über die Runden zu kommen, hat W. Porsche durch den Zufall der Geburt diese strukturellen Vorteile und lebt durch das kapitalistische System auf Kosten Anderer. Das muss sich ändern. Wir müssen uns die Eigentumsfrage stellen und daraus ableiten: Wolfgang Porsche enteignen!"

 

Weitere Infos unter:

zukunft-volkswagen.de
haltet-den-dieb.jetzt

 

NPD/Die Rechte – Aufmarsch am 9.11.24 in Karlsruhe-Durlach

 

Im folgenden dokumentieren wir die Anwesenheitsliste der Demanstrionsteilnehmenden. Darunter sind einige bekannte Personen welche wir mit ausführlichen Informationen bestücken konnten aber auch einige bisher uns unbekannte Personen.

 

Spannend ist die Zusammensetzung der Personengruppen und die persönliche Verbindung einzelner z.B. zu der neuen Jugendgruppe „Der Störrtrupp“ oder zu faschistischen Kameradschaften. Auch wenn die „NPD“ und „Die Rechte“ ein aktueller überschaubarer Haufen sind, ist ihre neue Präsenz auffällig und Teil des verschärftem Rechtsruck.

 

 

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