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„Balcony in San Telmo“ Logbook G20 – 2018, Buenos Aires – Argentina

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Vor nun genau einem halben Jahr fand der G20 Gipfel in Buenos Aires statt. Wir haben dazu eine Art Logbuch verfasst, das zwei Wochen vorher beginnt und sich vorrangig mit den konkreten Geschehnissen befasst. Zusätzlich werden einige Hintergründe und Kontexte angerissen, um die Abläufe etwas nachvollziehbarer zu machen.

Das eigentliche Logbuch endet am 1.Dezember, also am zweiten und letzten Gipfeltag. Danach folgen noch eine kurze eigene Reflexion, sowie zwei längere Interviews und eine weitere Nachbetrachtung.

Brief an unsere Schwestern in der Welt

Dies ist ein in Kollektivarbeit einiger unserer YPJ-International-Fighters entstandener Brief an alle unsere revolutionären Schwestern auf der ganzen Welt

Gorleben und Bure sind überall !

Aus Anlass einer Mobilisierung gegen das atomare Endlager in Bure (Frankreich) gab es einen internationalen Aufruf für den 1. und 2. Juni 2019 auch in Deutsch unter dem Motto – Wind von Bure bekommen? Nancy volle Fahrt voraus! https://de.indymedia.org/node/30814.

Allerdings wurde nun aus verschiedenen Gründen auf September verschoben – siehe PDF „Verschiebung Bure“, oder auch (fr.) https://ventdebure.com/2019/04/30/information-tres-importante-report-de-vent-de-bure/ .

Ebenfalls vor kurzer Zeit veröffentlichte der deutsche Anti-Atom-Verein „ausgestrahlt“ auf Indymedia einen Artikel mit dem Titel „Europa ohne Atom! Euratom abschaffen!“ (1)

Beide Artikel könnten kaum unterschiedlicher sein und das obwohl es jeweils im Kern der politischen Arbeit um die Verhinderung eines atomaren Endlagers geht bzw. ging und sich aktuell mit der Thematik auch international befasst wird.

Das, aber auch die nun vor der Tür stehende Kulturelle Landpartie im Wendland sind ein guter Anlass, darüber zu reflektieren, was das eine mit dem anderen zu tun hatte und vielleicht noch hat und was eben auch möglicherweise nicht (mehr). Darüber hinaus herrscht auf dieser Seite des Rheins weitverbreitet Unwissen über den Atomdiskurs auf der anderen – französischen – Seite … für Viele ist auch Bure vermeintlich „weit weg“. Dabei beträgt die Luftlinienentfernung beider Endlagerprojekte nur 600 kilometer.

(DE/ENG) Die plattform: Interview mit der Anarchist Communist Group (ACG) aus Großbritannien

Wir freuen uns euch dieses Interview präsentieren zu können, welches wir im April 2019 mit der “Anarchist Communist Group” (ACG) aus Großbritannien geführt haben. Die Organisation ist vergleichsweise neu und ist aktuell mit West Yorkshire, Leicestershire, Surrey und London in 4 Regionen aktiv. Auch das Knüpfen von internationalen Kontakten ist ein wichtiger Bestandteil unserer aktuellen Aufbauarbeit. Die Genoss*innen werden andersherum auch ein Interview mit uns führen, Aber nun wünschen wir euch erst einmal viel Freude mit dem bereits vorhandenen und – wie wir finden – spannenden Interview mit der ACG. Gemeinsam vorwärts zum anarchistischen Kommunismus!

Eine englische Version des Interviews findet ihr weiter unten.

Das blutige Geschäft mit dem Tod beenden-Rheinmetall entwaffnen!

Für den 28.05.2019 plant der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall seine alljährliche Aktionärsversammlung in Berlin. Wie bereits im letzten Jahr soll das Meet&Greet der Aktienteilhaber*innen des Krieges im Maritim Hotel (Stauffenbergstr. 26), unweit der Botschaften Saudi Arabiens und der Türkei, stattfinden. Beide Länder gehören zu den Hauptabnehmern der Produkte des Düsseldorfer Rüstungs- und Automobiltechnikunternehmen, Rheinmetall. Das 1889 gegründete Unternehmen kann auf eine stattliche Karriere zurückblicken avancierte es doch in den über 100 Jahren seines Bestehens zu einem der führenden Herstellern von Waffentechnik, Munition und dazugehöriger Technologie weltweit. Für die Produktion, Logistik und Vermarktung seiner Produkte verfügt Rheinmetall über Standorte in mehr als zwanzig Ländern.

 

[S] Bericht: Demonstration in Solidarität mit den Hungerstreikenden in der Türkei

 

250 TeilnehmerInnen- kurdische Jugendliche, türkische und kurdische Linke Strukturen und InternationalistInnen sind heute unter dem Motto „Solidarität mit den 7000 Hungerstreikenden“ in Stuttgart auf die Straße gegangen.

 

 

Interview mit einem Mitglied der Union der Anarchisten in Iran und Afghanistan

Wir sind es gewohnt Anarchismus als ein rein westliches Phenomen zu betrachten. Rebellionen, Ausschreitungen und Aufstände im nahen Osten werden mehr mit Islamist_innen als mit Anti-Authoritären Ideen in Verbindung gebracht. All dies schafft einige Stereotype über die Bewohner_innen und diese Regionen. Wieauchimmer, es zeigt sich das Gruppen von Anarchist_innen sogar dort existieren wo amerikanische Bomben fallen und Menschen für Facebook-Einträge hingerichtet werden. Pramen interviewte die "Union of Anarchists of Iran and Afghanistan".

Eure Gruppe nennt sich Vereinigung von Anarchisten aus Iran und Afghanistan. Was motivierte euch eure Kräfte in beiden Ländern zu vereinen? Geographische Nähe? Keine Sprachbarriere? Transparenz der Grenzen? Gemeinsame Geschichte?

(B) Für einen Schwarzen Mai – Angriff auf Securitas

 

Feuer allen Knästen, ob mit oder ohne Mauern!“ Den Aufruf zum Subversiven Mai, als Ausweitung des Vorschlages für einen anarchistischen 1. Mai in Berlin, verstehen wir als Aufruf zur Verdichtung des Angriffs auf verschiedenen Ebenen. Wir stimmen mit dem Anstoß überein, uns nicht auf einen Tag zu beschränken sondern unberechenbar und ständig die Funktionsweisen der bestehenden Gesellschaft zu attackieren und ihre Sicherheit als Illusion offen zu legen.

(B) An Dimitris Koufontinas und alle anderen Unbeugsamen und Kämpfenden - Kötter Security abgefackelt

„Hier, im Feuer der direkten Aktion, wurde das Bewusstsein geboren, dass wir gegen sie gewinnen können. Im Fluss der Ereignisse jener Zeit entstand der Gedanke, dass die Aktion Bewusstsein schafft – ein Gedanke, der später bei bewaffneten Aktionen meine Leitlinie war.“ Koufontinas

Geografisch gesehen magst du ein paar hundert Kilometer entfernt sein und politisch liegen hinsichtlich der Organisierung und Theorie sicherlich auch einige Differenzen zwischen uns, aber das stellen wir hinten an. Geschichte wurde durch euch geschrieben und wir wollen dies nicht leugnen. Euer Kampf und euer Wille, eure Taten und eure Erklärungen mögen kaum im derzeitigen deutschsprachigen Raum beachtet werden. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass die Feuer der Solidarität kaum über den griechischsprachigen Raum hinaus ausgebrochen sind. Dies wollen wir hiermit ändern und die Kämpfe, die seit jeher geführt werden, in eine Verbindung stellen.

Athen: Knickt der Staat vor dem dezentralen Konzept der Bewegung ein?

 

Seit dem 2. Mai befindet sich Dimitris Koufontinas im Hungerstreik gegen das Veto der Staatsanwaltschaft, ihm (erneut) Hafturlaub zu gewähren. Im Gegensatz zu seinem letzten Hungerstreik ist eine extrem massive Welle der Solidarität entstanden. Gründe sind neben seinem schlechten Gesundheitszustand – er ist auf einer Intensivstation – auch der Umstand, dass die Staatsanwaltschaft mit Rechtsmitteln die Lockerungen jeder/s beliebigen Gefangenen blockieren kann.

 

 

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