Revolutionäre Grüße in den Knast!

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Wir schicken euch revolutionäre Grüße in den Knast!

Bürogebäude vom LKA und Verfassungsschutz markiert!

ein ereignisreicher märz liegt zurück. begonnen mit dem internationalen frauenkampftag, der 18. märz als tag der politischen gefangenen, die selbststellung der zuvor untergetauchten antifaschistin Emmi und der beginn des prozesses gegen Daniela Klette, oder auch das vergangene wochenende mit bundesweiten großmobilisierungen von querdenkern und organisierten faschisten. dieser märz hat erneut deutlich gemacht: wenn die reaktionären stärker auffahren heißt das für uns umso mehr aktives vorgehen, widerstand zeigen, den politischen gegner angreifen und genauso heißt es auch uns auf unsere eigenen kämpfe und revolutionären kampftage zu beziehen und kraft daraus zu schöpfen.

für uns ist der märz damit noch nicht vorbei, denn wir haben uns diese ereignisse zum anlass genommen, unseren inhaftierten genoss:innen revolutionäre grüße, liebe und kraft in die knäste deutschlands und auch nach ungarn zu schicken. dafür haben wir das bürogebäude des LKA und des verfassungsschutzes in stuttgart mit dem spruch „revolutionäre grüße in den knast (Hammer und Sichel/ Frauensymbol)“ verschönert, die außenfassade des gebäudes großflächig mit farbe eingedeckt und somit die darin sitzenden staatlichen institutionen als klarenklassenfeind markiert.

jeden tag kämpfen frauen – zu hause, auf der arbeit, auf der straße oder im bewaffneten kampf – gegen die unterdrückung und die doppelte ausbeutung durch das patriarchat und für die befreiung aller frauen weltweit.

der frauenkampf und der befreiungskampf von LGBTI+ personen sind eng verbunden, weil auch sie aufgrund ihrer geschlechtlichen und/oder sexuellen identität im patriarchat unterdrückt werden.

die kämpfe stehen im direkten widerspruch zu dem herrschenden kapitalistischen system und dadurch stehen die kämpfe immer in direkter konfrontation mit der repressiven staatsmacht und ihren repressionsorganen, wie z. B. dem LKA oder dem Verfassungsschutz.

erstmals seit der RAF und der bewegung 2. Juni sitzen wieder so viele frauen hinter gittern, unter anderem wegen militantem antifaschismus.

sie sitzen wegen ihrer kraft und ihrem mut, militant und konsequent gegen faschisten vorzugehen, sie sitzen wegen ihrer überzeugung für den kampf für eine neue gesellschaftsform und die befreiung der frau. sie sind ein lichtschimmer der hoffnung in zeiten der immer schärfer werdenden kapitalistischen krisen.

die bourgeoisie wird aggressiver und handelt repressiver, der faschismus wird mehr und mehr zu einer option, um macht auszubauen und zu sichern und der imperialismus spitzt sich weiter zu. dabei erfolgt aufrüstung nach innen und außen – repression gegen alle linken, fortschrittlichen kräfte im inland und offene kriegsaggressionen im ausland. von den auswirkungen imperialistischer kriege sind wieder frauen besonders betroffen, sie stehen aber auch an der spitze revolutionärer und fortschrittlicher kämpfe gegen imperialistische aggressionen. ob in kurdistan, auf den philippinen, in palästina oder in deutschland - frauen kämpfen international gegen faschismus, krieg und kapital!

mutige frauen kämpfen weiter, trotz alledem, trotz einer besonderen unterdrückung, der sie als frauen und im knast ausgesetzt sind. institutionen wie das LKA oder der verfassungsschutz sorgen, als teil des staatsapparates, für dessen schutz und sind somit stellvertretend für die gesamte repression zu unserem ziel geworden.

nur der revolutionäre kampf befreit uns frauen! und wir wissen, dass sich der kapitalismus nicht abwählen lässt, dass dieser staat nicht reformierbar ist. nur durch eine sozialistische revolution, die den kapitalismus zerschlägt und den sozialismus aufbaut, können wir den faschismus langfristig verhindern, ausbeutung in jeder form beenden und alle unterdrückten geschlechter befreien.

deshalb kämpfen wir jeden tag gegen patriarchat, imperialismus und faschismus – für eine befreite gesellschaft und die befreiung jeder frau!

 

Grüße, Liebe und Kraft an Clara, Emmi, Luca, Nele, Paula, Hanna, Maja, Daniela und allen genoss:innen in gefangenschaft! wir lassen euch nicht alleine, ihr kämpft drinnen und wir machen hier draußen weiter!

 

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