[Luxemburg] Aktionen gegen Abschiebungen
Nachdem in der ersten November-Woche 49 Angehörige der serbischen Minderheit nach Kosovo abgeschoben wurden, gab es verschiedene und vielfältige Protestaktionen, die nicht weniger intensiv weitergehen werden. JedeR ist aufgefordert, sich daran zu beteiligen, oder auf Distanz seine Solidarität zu bekunden.
Weitere Artikel zum Thema (Anti-)Rassismus: Ende der Residenzpflicht? | FFm: Kundgebungen gg. Europ. Asylpolitik | Blockade in Belgien | Spontanaktion in Brüssel (fr) | Gefängnis in Pagani leer
Das deutsche Superjubeljahr und Proteste dagegen
Mobivideo | taz, 5.11.: "Alberne Wende-Party"
Dieser Artikel für Indymedia wirft einen Blick nach vorn auf den 9. November und einen doppelten Blick zurück. Zu Anfang geht es kurz um das anstehende "Fest der Freiheit" in Berlin um dann einen Blick auf die linken Proteste gegen die "Wende" von 1990 und auf die Kampagne "Staat.Nation.Kapital.Scheisse!" von "Ums ". Zu guter letzt gibt es ein kurzes Update zur Demonstration "Es gibt kein Ende der Geschichte" am 7. November.
Überblick Aktionstag am Tag X im mg-Prozess
http://einstellung.so36.net sowie der Aufruf zum Aktionstag “Feuer und Flamme und Repression” >>>
http://einstellung.so36.net/de/1527.
Uni Wien besetzt
An der Uni Wien besetzen Studierende und ihre UnterstützerInnen seit heute den Audimax.
Die Proteste richten sich gegen die österreichische Bildungspolitik und die hierfür verantwortlichen Akteure.
Die Proteste richten sich gegen die österreichische Bildungspolitik und die hierfür verantwortlichen Akteure.
Köln: Her mit dem Autonomen Zentrum
Am vergangenen Samstag lud Pyranha zur Demo unter dem Motto "Her mit dem autonomen Zentrum". Doch es wurde noch mehr geboten: Im Anschluss fand in Kalk ein Autonomes Straßenfest statt mit Konzerten, Vorträgen, Film, Vokü und jeder Menge Action und Unterhaltung.
Links: Pyranha Webseite / Aktuelle Infos zur Demo | Aufruf zur Demo (pdf) |Mobivideo zur Demo (youtube) | Flyer vorne / hinten
frühere Indymedia-Artikel (Auswahl)
Die reaktionären Märsche der "Lebensschützer"
Für 24. Oktober planen reaktionäre "Lebensschützer" einen Aufmarsch in München. Bei vielen dieser Märsche, auf denen sie ihr völkisch-rassistisches und ultra-sexistisches Weltbild propagieren, gab es schon massive Gegenaktionen. Auch in München werden sie nicht ungestört laufen können.
Putsch in Honduras, FDP & Naumann-Stiftung
Ermordete Demonstrant_innen, Verschwundene, Folter, Ausgangssperre, Militär auf allen Straßen, Ausnahmezustand: Das sind nur einige Folgen des zivil-militärischen Putsches in Honduras vom 28.06.2009. Allein seit dem 21.09.2009, dem Tag der Rückkehr des gewählten Präsidenten Zelaya, kam es zu mindestens zwei Toten durch Polizei- und Militärgewalt, zu hunderten Verhaftungen (zum Teil in alter schlechter Militärtradition eingesperrt in Sportstadien), zur Schließung unabhängiger Medien. Die Drohung seitens der Putschisten, durch Stürmung der brasilianischen Botschaft den Konflikt weiter zu eskalieren, steht weiterhin im Raum.
Bei allen ihren Aktionen genießen die Putschisten seit Anfang an massive Unterstützung auch aus Deutschland. Hierbei tun sich insbesondere die FDP und die mit ihr eng verbandelte "Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit" hervor. FPD und Naumann-Stiftung lassen, wieder einmal, keinen Zweifel daran: "Freiheit" ist für sie die Freiheit des Kapitals, hohe Profite zu machen, und Staatsterror, Mord und Folter sind legitime Mittel, sofern diese Freiheit des Kapitals, hohe Profite zu erwirtschaften, in Frage gestellt wird.
Weitere allgemeine Informationen zum Putsch in Honduras: Amerika 21 – Nachrichten (Diverses) | Telesur – Aktuelle Nachrichten (auf Castellano) | Indymedia: Putsch in Honduras (30.06.) | Indymedia: Nach dem Staatsstreich (01.07.) | Indymedia: Pressezensur und Gottes Segen (22.09.) | German foreign policy
Zu den Verhaftungen in Griechenland
Aktuell: Update v. 1.10, Greek police & fascists' brutality (2.10.), A. Bonanno in Griechenland festgenommen (2.10.)
Indymedia Athen
Kultivierung der Stadt: Urbane Gärten in BCN
Ein urbaner Garten wächst auf der Fensterbank, auf dem Dach (Foto 1), in Kulturzentren und Schulen, in Innenhöfen und neben Bahngleisen (Foto 2), unter aufgebrochenem Asphalt oder in brachliegender Erde, er kann parzelliert oder gemeinschaftlich organisiert werden, seine Früchte landen im Kühlschrank eines einzelnen Haushalts oder im gigantischen Kochtopf einer Volxküche. In ihm entstehen Freundschaften oder sogar Kooperativen zum Vertrieb von ökologischen Lebensmitteln. Alle Arten von urbanen Gärten stellen eine Form der Wiedergewinnung ungenutzter Räume dar; sie füllen diese mit Sinn.
Präsentationen der Gartenprojekte:
Anbautradition | Die Gärten der Stadt Barcelona | Gemeinschaftsgärten