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„Kreuzzug“ der CSU erreicht Dachau

DIE LINKE KV Dachau 27.08.2008 20:31
„Kreuzzug“ der CSU gegen DIE LINKE. erreicht den Landkreis Dachau

Im Stimmkreis 112 Dachau des Direktkandidaten AXEL MENDE zeigt sich die CSU besonders nervös. Ihre lokalen Paladine bemühen sich ihrem Vorsitzenden Huber mit Wahlbehinderungen zu gefallen.
Die Gemeindeverwaltung von Haimhausen hat dem Kreisverband DIE LINKE. durch eine Gemeindemitarbeiterin mitteilen lassen, dass die Plakattafeln der Partei im Gemeindegebiet zu entfernen seien. Diese Anweisung stamme vom Bürgermeister,der sich gerade im Urlaub befinde. Zum Plakatieren sollen doch bitte die öffentlich aufgestellten Plakatwände der Gemeinde genutzt werden. Bürgermeister Peter Felbermeier (CSU) bittet dabei darauf zu achten, dass nicht immer die selbe Partei überklebt wird, denn es ist eng auf den Flächen. Für 12 Parteien stehen nur 8 Plakatplätze zur Verfügung. Sieht so der von Huber ausgerufenen „Kreuzzug“ gegen DIE LINKE aus oder hängt es damit zusammen, dass der Kandidat der CSU, Herr Bernhard Seidenath - Mitglied im Gemeinderat und im Kreistag, Sprecher des Bayerischen Sozialministeriums und 1. Vorsitzender der örtlichen CSU - dort seinen Wohnsitz hat?
DIE LINKE. wird jedenfalls ihr Recht auf Wahlkampf wahrnehmen und sich weder von Huber noch von der Gemeindeverwaltung des Herrn Peter Felbermeier einschüchtern lassen. Aus diesen Vorgängen schreit die nackte Angst der ehemals christlich sozialen CSU dieses Mal neben der tatsächlichen Mehrheit im Freistaat auch die Mehrheit im Parlament zu verlieren, denn die hängt nicht unwesentlich davon ab, ob DIE LINKE die Nichtwähler motivieren kann und in den Landtag einzieht. In der Stadt Dachau stellt der Kreisverband gezielte Angriffe auf LINKE-Plakate und Plakattafeln fest. Diese Vandalen fühlen sich durch Hubers und Haderthauers Ausfällen gegen DIE LINKE. ermutigt und bestätigt. Erfahre Politiker wissen das und daher kann man nicht von einer unbedachten Wortwahl reden. Der Direktkandidat der Partei DIE LINKE meint: „Kleinkarierte Behinderungen, Vandalismus und polemische Hetze gegen DIE LINKE sind keine Zeichen von Demokratiefähigkeit und eine Schande für die Akteure. Die Bürgerinnen und Bürger werden solches Verhalten zu werten wissen.“



1. Vorsitzende
Eva Bernardi
Lerchenstr. 1
85259 Wiedenzhausen
Tel.: 08134 / 55 90 21
 eva.bernardi@die-linke-dachau.de

Pressesprecher
Axel Mende
Lerchenstr. 1
85259 Wiedenzhausen
Tel.: 08134 – 55 90 21
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Ergänzungen

CSU und Umfeld

Bayer 28.08.2008 - 10:46
Die CSU - jedenfalls die Jugendorganisationen JU, SU, RCDS - waren schon immer "rechtsabweicher", deren Mitglieder zB die Junge Freiheit lesen. Und zwar schon vor dem fadenscheinigen Aufheben der Erwähnung im Verfassungsschutzbericht, aber seit dem ist es explodiert.
Bei mir vor der Tür und Umgebung werden überall Plakate der Linken heruntergerissen oder beschmiert, es sind die üblichen christ"sozialen" Saubermänner, die des Nachts ihr "lupendemokratisches" Werk verrichten. Links wird mit Rechts gleichgestellt, und noch ein weniger schlimmer empfunden (als die NPD). Linke werden an Schulen, Universitäten und am Arbeitsplatz geschasst, wenn es sich einrichten lässt. Die Ausbreitung von Links soll militant verhindert werden. CSU-Huber spricht offen von einem Kreuzzug gegen Links, jedes Mittel ist recht. Wer ist hier eigentlich extremistisch?