Blockieren lernen in Münster
35 AntifaschistInnen übten am Sonntag Sitzblockaden und das Umgehen von Polizei-Reihen. Die Antifaschistische Linke Münster hatte zum Aktionstraining (mit VertreterInnen der Interventionistischen Linken) in einem zentralen Park aufgerufen, um für die angekündigten Massenblockaden am 20. September in Köln trainiert zu sein. Dann wollen sich dort RechtspopulistInnen und VertreterInnen rassistischer Parteien aus ganz Europa zu einem "Anti-Islam-Kongress" treffen.
Eingeladen hat die rechtspopulistische Wählervereinigung "Pro Köln", deren landesweiter Arm "Pro NRW" vor Monaten auch die Gründung eines Ablegers "Pro Münster" angekündigt hat. Obwohl aus "Pro Münster" noch immer nichts geworden ist, mobilisiert die münsteraner Antifa nach Köln, um den rechten Großevent platzen zu lassen. Der Kongress ist nämlich nicht nur der Versuch, die internationale Szene der migrations-feindlichen und rassistischen, rechtspopulistischen und neofaschistischen Parteien zu vernetzen, sondern soll auch der Startschuss für den Kommunalwahlkampf von "Pro NRW" sein. Seit Monaten versucht die Gruppierung in vielen Städten und Regionen Kreisverbände zu gründen und SympathisantInnen zu werben. An einem öffentlichkeitswirksamen Event mit Integrationskraft nach Innen und Symbolwert nach Außen, fehlte es der Partei noch. Ein Blick auf die bundesweite Mobilisierung verschiedener linker Spektren und der Zivilgesellschaft in Köln lässt die Hoffnung aufkommen, dass der rechte Event für seine OrganisatorInnen aber ein Schlag ins Wasser wird.
Auch in Münster wird die Mobilisierung bis zum 20. September weiter fortgesetzt werden. Im Bündnis "Rassistenkongress stoppen" haben sich weitere Gruppen aus dem eher bürgerlich geprägten Bündnis "Münster gegen Nazis" zusammen geschlossen. Am Samstag, den 20. September wird von Münster ein Bus nach Köln fahren. Der Kartenverkauf hat vor wenigen Tagen begonnen. Karten gibt es im Linken Zentrum am Verspoel, im "DonQuijote", Scharnhorstraße 57 und in der Kneipe Frauenstraße 24. Dort findet am 4. September um 20.00 Uhr auch eine Informationsveranstaltung mit Mitgliedern des Antifa AK Köln statt.
Mehr Infos:
http://www.interventionistische-linke.de
http://www.hingesetzt.mobi
http://www.no-racism.mobi
Auch in Münster wird die Mobilisierung bis zum 20. September weiter fortgesetzt werden. Im Bündnis "Rassistenkongress stoppen" haben sich weitere Gruppen aus dem eher bürgerlich geprägten Bündnis "Münster gegen Nazis" zusammen geschlossen. Am Samstag, den 20. September wird von Münster ein Bus nach Köln fahren. Der Kartenverkauf hat vor wenigen Tagen begonnen. Karten gibt es im Linken Zentrum am Verspoel, im "DonQuijote", Scharnhorstraße 57 und in der Kneipe Frauenstraße 24. Dort findet am 4. September um 20.00 Uhr auch eine Informationsveranstaltung mit Mitgliedern des Antifa AK Köln statt.
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