Proteste bei Gifhorntag
Gestern in Gifhorn...
Erstmals in der Geschichte des sogennanten "Gifhorn-Tages" sicherte gestern ein Großaufgebot von 150 Landes- und Bundespolizisten die Nijmegen-Marschierer der Bundeswehr in Gifhorn.
Doch dieses Jahr wollten ca. 50 engagierte Antimilitaristen die Show nicht so sang- und klanglos über die Bühne gehen lassen und so rief die Gruppe Gegenwind AG, die Jugend Antifa Aktion Braunschweig und weitere Gruppen zu einer Protestaktion auf.
Erstmals in der Geschichte des sogennanten "Gifhorn-Tages" sicherte gestern ein Großaufgebot von 150 Landes- und Bundespolizisten die Nijmegen-Marschierer der Bundeswehr in Gifhorn.
Doch dieses Jahr wollten ca. 50 engagierte Antimilitaristen die Show nicht so sang- und klanglos über die Bühne gehen lassen und so rief die Gruppe Gegenwind AG, die Jugend Antifa Aktion Braunschweig und weitere Gruppen zu einer Protestaktion auf.
Gestern in Gifhorn...
Erstmals in der Geschichte des sogennanten "Gifhorn-Tages" sicherte gestern ein Großaufgebot von 150 Landes- und Bundespolizisten die Nijmegen-Marschierer der Bundeswehr in Gifhorn.
Alle Jahre wieder kommt es in dem verschlafen Städtchen zu dieser Propagandaveranstaltung der Bundeswehr. Hier bei soll der Bevölkerung mit einem Festumzug, Erbsensuppe und Marschmusik die Armee nahegebracht werden.
Doch dieses Jahr wollten ca. 50 engagierte Antimilitaristen die Show nicht so sang- und klanglos über die Bühne gehen lassen und so rief die Gruppe Gegenwind AG, die Jugend Antifa Aktion Braunschweig und weitere Gruppen zu einer Protestaktion auf. Mit Trillerpfeifen, Verkleidungen(z.B. als verwundeter Zivilist) und Transparenten traf man sich am Bahnhof, um die staatlichen Killer in Empfang zu nehmen. Natürlich war auch unserer Freund und Spielverderber mit vor Ort und "sicherte die Bahnanlagen". Nach einigem Hin, Her und Umstellerei wurde der Plan der Demonstranten durch die Innenstadt zu ziehen von Polizei und Ordnungsamt durchkreuzt und so wurde ihnen per Auflagenbescheid untersagt, die Fußgängerzone und das Schlossumfeld zu betreten. Die Demo fand (auf anderer Route) trotzdem statt - bunt, lautstark und entschlossen wurde der Protest gegen Militarismus und Kriegshetze auf die Strasse getragen. Kurz nach 16 Uhr wurde die Demonstranten in Höhe der Cardenap-Mühle aufgelöst.
Während dessen ließen es sich einige Kleingruppen nicht nehmen, die Bundis etwas zu ärgern und begleiteten sie mit Musik und Schildern wie "ihr könnt aufhören, es gibt Videospiele" zum Marktplatz. Einigen gelang es wohl sogar einen Teil der Stecke in der Marschkolonne mit zu laufen. Die Reaktionen der Bevölkerung auf die vermeintlichen "Störer" war durchaus positiv. So stellten sie sich z.B. bei einer Personenkontrolle (die die Bullen wohl extra in einer engen Nebengasse vornehmen wollten) vor diese und diskutierten mit den Einsatzkräften.
Insgesamt war es trotz der Platzverweise eine erfolgreiche und gelungene Aktion, die zeigt, dass nicht alle Gifhorner die Bundeswehr willkommen heißen. Allein schon durch das große Medienecho wurde das Thema in die Öffentlichkeit gerückt. Danke an alle Beteiligten!
Erstmals in der Geschichte des sogennanten "Gifhorn-Tages" sicherte gestern ein Großaufgebot von 150 Landes- und Bundespolizisten die Nijmegen-Marschierer der Bundeswehr in Gifhorn.
Alle Jahre wieder kommt es in dem verschlafen Städtchen zu dieser Propagandaveranstaltung der Bundeswehr. Hier bei soll der Bevölkerung mit einem Festumzug, Erbsensuppe und Marschmusik die Armee nahegebracht werden.
Doch dieses Jahr wollten ca. 50 engagierte Antimilitaristen die Show nicht so sang- und klanglos über die Bühne gehen lassen und so rief die Gruppe Gegenwind AG, die Jugend Antifa Aktion Braunschweig und weitere Gruppen zu einer Protestaktion auf. Mit Trillerpfeifen, Verkleidungen(z.B. als verwundeter Zivilist) und Transparenten traf man sich am Bahnhof, um die staatlichen Killer in Empfang zu nehmen. Natürlich war auch unserer Freund und Spielverderber mit vor Ort und "sicherte die Bahnanlagen". Nach einigem Hin, Her und Umstellerei wurde der Plan der Demonstranten durch die Innenstadt zu ziehen von Polizei und Ordnungsamt durchkreuzt und so wurde ihnen per Auflagenbescheid untersagt, die Fußgängerzone und das Schlossumfeld zu betreten. Die Demo fand (auf anderer Route) trotzdem statt - bunt, lautstark und entschlossen wurde der Protest gegen Militarismus und Kriegshetze auf die Strasse getragen. Kurz nach 16 Uhr wurde die Demonstranten in Höhe der Cardenap-Mühle aufgelöst.
Während dessen ließen es sich einige Kleingruppen nicht nehmen, die Bundis etwas zu ärgern und begleiteten sie mit Musik und Schildern wie "ihr könnt aufhören, es gibt Videospiele" zum Marktplatz. Einigen gelang es wohl sogar einen Teil der Stecke in der Marschkolonne mit zu laufen. Die Reaktionen der Bevölkerung auf die vermeintlichen "Störer" war durchaus positiv. So stellten sie sich z.B. bei einer Personenkontrolle (die die Bullen wohl extra in einer engen Nebengasse vornehmen wollten) vor diese und diskutierten mit den Einsatzkräften.
Insgesamt war es trotz der Platzverweise eine erfolgreiche und gelungene Aktion, die zeigt, dass nicht alle Gifhorner die Bundeswehr willkommen heißen. Allein schon durch das große Medienecho wurde das Thema in die Öffentlichkeit gerückt. Danke an alle Beteiligten!
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Ergänzungen
Schönes Wetter für alle
Fakt ist, glaube ich, dass in GF und Umfeld das Mobilisierungspotential bei solchen Aktionen deutlich höher ist, andererseits ist es aber auch so, dass die Leute vor Ort trotz ihrer geringen Anzahl eine deutlich positive Resonanz erhalten haben...
Und es war soweit ich das verfolge seit der großen Irakkriegsdemo
Presse
Braunschweiger Zeitung
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
naja! — Merlin